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Ballooning - Der neue Fitnesstrend
Es war die erste Ballooning-Ausbildung überhaupt und den ersten 4 Ballooning Instructoren/innen, mehr waren nach München nicht gekommen, konnte Dieter Grabbe schnell vermitteln, Teil einer neuen Bewegung zu sein. Die kleine Gruppe war nicht nur international (ein männlicher Teilnehmer aus der Schweiz) besetzt, sondern auch im Geschlechteranteil ausgewogen.
Dieter Grabbe hat nicht wirklich Neues erfunden. Der Ballon ist nicht neu, der Ballooning-Ball hat im Sportgerätemarkt Pendants. Neu ist auch nicht die funktionelle Bewegungslehre. Aber aus allem zusammen wird, wie Dieter Grabbe es selbst nennt, „das kleinste, leichteste und genialste Trainingskonzept der Welt!" Die Art, das zu präsentieren, ist neu.
Insofern war auch schnell die insgeheime Frage beantwortet, wie man sich zwei Tage mit Ballooning beschäftigen kann. Die Ausbildung war sehr intensiv: 2 Tage, an denen man einfach die Pausen „vergaß" (weil man sie nicht vermisste), waren durch Gruppenarbeit, Reflexion jeder einzelnen Übung und Aufforderung zur Kreativität beim Entwickeln neuer Übungen bis zur letzten Minute ausgefüllt. Es mag auch an der angenehm kleinen Gruppe gelegen haben, Dieter Grabbe war Referent und Teilnehmer zugleich.
DAS INTERVIEW ZUM THEMA:
REPORT:
Wie kommt man dazu, mit einem Luftballon ein neues Trainingsprogramm zu entwickeln? Du schreibst in deinem Buch, Dieter, dass dich deine Kinder darauf gebracht haben.
Ganz recht! Es ist interessant zu beobachten, wie viel Spaß und Bewegungsdrang die Kinder haben und dieses Ausleben. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Konzepten und habe sofort an ein Trainingsprogramm für Kinder gedacht. Später, als ich mich näher mit der Thematik beschäftigt habe, wurde mir klar, wie vielseitig ein Luftballon anzuwenden ist.
REPORT:
Was unterscheidet Ballooning von anderen, gleichartigen Trainingsprogrammen?
Dieter Grabbe:
Die Einfachheit und Funktionalität! Meine Konzepte gehen immer mehr in diese Richtung. Kein Quälen und zeitintensive Programme mehr. Das Training sollte einfach sein, Spaß machen und vor allem funktionell auf unseren Bewegungsapparat reagieren.
REPORT:
Was unterscheidet den DIDIballoon© und DIDIball© von anderen Ballons und ähnlichen Bällen?
Dieter Grabbe:
Die originalen DIDIballoons© sind stärkere belastbarere Luftballons, aber nicht unzerstörbar! Die Luft kann man bei diesen nur bedingt herauslassen und wenn man die Ballonübungen zum Ziehen verwendet, sollte man aufpassen, dass die Teilnehmer die Fingernägel nicht zu stark in die Ballons hineinkrallen und keinen Schmuck tragen. Da immer wieder mal ein DIDIballoon© reißen oder platzen kann, wurde ich gefragt, ob es nicht eine Alternative gibt. Aus diesem Grund habe ich einen Trainingsball, den DIDIball© , entwickeln lassen, der an die Eigenschaften eines Luftballons herankommt. Dieser DIDIball© platzt nicht mehr und man kann die Luft wahlweise herauslassen. Dieser ist die Alternative zum DIDIballoon (Luftballon)!
REPORT:
In welchen Bereichen wird sich Ballooning zukünftig am meisten etablieren?
Dieter Grabbe:
Dieses ganzheitliche Trainingskonzept gibt es seit Juni 2005 und findet seine Umsetzung schon in zahlreichen Kliniken, Therapiepraxen, Fitness- und Wellnessanlagen, Sportgruppen und natürlich bei vielen Privatpersonen seine Umsetzung. Mein Ziel ist es, dieses ganzheitliche und sehr kreative Konzept über die Grenzen zu bewegen und jedem Menschen dieses geniale Trainingskonzept näher zu bringen. Vielleicht der neue Volktrend!
REPORT:
Neue Trainingsprogramme sind oft lizenziert und an ein mehrstufiges Ausbildungssystem gebunden. Wie sieht deine Ausbildungskonzeption aus?
Dieter Grabbe:
Das mit den Lizenzen war schon immer für mich ein Dorn im Auge. Jeder, der mit den originalen Materialien arbeitet (Sprich: DIDIball©/DIDIballoon©), kann gerne den Namen „Ballooning" verwenden. Im Gegensatz zu einigen anderen Anbietern, muss der Club oder die Person, die den Namen verwendet, Lizenzgebühren bezahlen. Ich möchte dieses Konzept jedem zugänglich machen, daher gibt es auch keine Probleme, wenn jemand den Kurs oder die Trainingsstunde „Ballooning" nennt.
Da dieses Konzept sehr kreativ und funktionell ist, sollte eine zweitägige Schulung ein Muss sein. In diesen beiden Tagen erfährt der Teilnehmer alles über die Funktion, der Anwendung und der Kreativität in der Umsetzung. Die Ausbildung und den Inhalt erfährt man unter www.dietergrabbe.de .
REPORT:
An wen können sich Interessierte wenden, die gerne an einem Ballooning-Training teilnehmen möchten. Wie erfahre ich, wo es Angebote gibt?
Dieter Grabbe:
Alle Infos und Angebote erhalten Sie unter www.dietergrabbe.de .
REPORT:
Und natürlich bei den örtlichen Sportanbietern, den Vereinen und Sportorganisationen! ...
... Dieter, vielen Dank für dieses Interview und vielleicht wird aus Ballooning wirklich eine Trendbewegung, die mal nicht aus dem Ausland kommt.
Das Interview führte Volker Schroeder






